Kirchenmusiker und Assistenten an St. Margaret

Viele Chorleiter haben die Kirchenmusik an St. Margaret über die Jahrzehnte geprägt, zuletzt Rainer Elsässer (1984 bis 1999) und Karl Heinz Vater (2000 bis 2012). 

Seit 2013 leitet Christian Bischof als Chordirektor und Organist die Kirchenmusik an der Stadtpfarrkirche St. Margaret.

Christian Bischof

Kirchenmusiker, Chorleiter und Organist

Der aus Bamberg stammende Dirigent und Organist Christian Bischof leitet seit 2013 die Kirchenmusik an der großen Stadtpfarrkirche St. Margaret München und arbeitet dort mit mehreren Chören. Zudem ist der vielseitige Musiker auch als Konzertorganist im In- und Ausland gefragt und hat seit Januar 2018 die künstlerische Leitung des Kammerchores Nürnberg inne.

Seine musikalischen Wurzeln sieht Bischof bedingt durch die Schulzeit am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen in der Vokalmusik. Nach dem Abitur studierte Bischof zunächst die Fächer Kirchenmusik (A-Examen) und Orgel an der Hochschule für Musik in Würzburg sowie an der Musikhögskolan i Piteå/Schweden. Während dieser Zeit war er Stipendiat der Studienstiftung der Deutschen Bischofskonferenz „Cusanuswerk“. 2011 beendete er seine Studien mit dem Meisterklassendiplom im Fach Orgel. Zu seinen künstlerisch bedeutenden Lehrern zählen Christoph Bossert (Orgel), Hans-Ola Ericsson (Orgel), Zsolt Gárdonyi (Orgel, Musiktheorie), Jörg Straube (Chorleitung) und Markus Bellheim (Klavier).

2011 beendete er seine Studien mit dem Meisterklassendiplom im Fach Orgel. Prägend waren für ihn seine bisherigen kirchenmusikalischen Wirkungsstätten, wo er stets neue und nachhaltige Akzente setzte: so in St. Kunigund Bamberg, an der Augustinerkirche Würzburg und der Basilika der Benediktinerabtei Scheyern. Als künstlerischer Leiter rief er mehrere Konzertreihen ins Leben (u.a. den „Gartenstädter Orgelsommer“ in Bamberg und die „Sommerkonzerte Kloster Scheyern“) und gründete die „Basilikasingschule Scheyern“. 2011 hat er maßgeblich an der Reorganisation und klanglichen Umgestaltung der symphonischen Orgelanlage in der Würzburger Augustinerkirche mitgewirkt.

Er unterrichtete als Dozent am Kirchenmusikreferat der Diözese Würzburg und als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Würzburg. In seiner regen Konzerttätigkeit pflegt Christian Bischof neben frühester Orgelmusik aus dem Mittelalter und der Renaissance besonders das Repertoire der deutschen Romantik – vor allem dem Œuvre Max Regers – und die Werke Olivier Messiaens. 

Zahlreiche Konzerte als Solist und zusammen mit namhaften Instrumentalisten, Ensembles und Chören führten ihn an viele bedeutende Orte, Festivals und Orgelinstrumente in die meisten europäischen Länder. Bischof konzertierte auch mehrmals im Rahmen der „American Guild of Organists“ und der „Conference of Organ“ in den USA, war Artist in Residence an der Michigan University, Dozent bei Meisterkursen, sowie Juror Wettbewerben. 2017 führte ihn eine Konzertreise zum ersten Mal in die Konzertsäle Russlands. Nebenbei ist er als zertifizierter Orgelsachverständiger (VOD) tätig.

mehr unter www.christianbischof.de

Felix Spreng

Chorassistenz/Korrepetition

Schon während der Grundschule war Felix Spreng musikalisch aktiv: Kinderchor und musikalische Früherziehung waren der Grundstein für seine musikalische Laufbahn. Bald folgten auch Unterricht in Klavier und Violine, später folgten Bratsche, Posaune und Orgel. Nach dem erfolgreichen Abschluss seiner Ausbildung zum C-Kirchenmusiker (1998) und dem Abitur in Griechisch und Musik (2000) studierte er zuerst Kirchenmusik und dann zusätzlich Orchesterdirigieren an der Musikhochschule München und schloss diese 2008 mit dem Künstlerischen Diplom bzw. Meisterklassendiplom ab. Bis zu dieser Zeit hatte er schon bei zahlreichen Konzerten und Vortragsabenden als Organist und Pianist/Klavierbegleiter mitgewirkt und eine Reihe von Konzerten selbst auch organisiert. Auch als Chorsänger bei Opernaufführungen und Konzerten und als Leiter zahlreicher Chöre konnte er wertvolle Erfahrungen sammeln. Im Laufe seines Studiums stand er auch am Pult namhafter Orchester in München und in ganz Bayern, so u. a. der Münchner Symphoniker, dem Münchner Rundfunkorchester und der Bad Reichenhaller Philharmonie, mit der ihn bis heute eine enge Zusammenarbeit verbindet. Aufbaustudien in Korrepetition und Klavier in Wien und Salzburg runden seine Ausbildung ab. Derzeit ist Felix Spreng als nebenamtlicher Kirchenmusiker in der Region Rosenheim und als hauptamtlicher Kirchenmusiker an St. Korbinian in München-Sendling tätig. Freischaffende Engagements als Repetitor, Organist, Dirigent und Begleiter vervollständigen sein breitgefächertes Schaffen. Seit September ist Felix Spreng nun auch künstlerischer Leiter des Münchner Männerchors.

Albert Höcherl

Orgelvertretung

 

 

 

 

 

Sigrid Plundrich

Chorische Einzelstimmbildung

 

Die Sopranistin Sigrid Plundrich wird nicht nur für ihr „sensibles musikalisches Gespür“ gelobt, sondern auch für ihre überzeugende dramatische Darstellung. Sie ist gleichermaßen im Konzertfach als auch auf der Opernbühne zuhause und verfügt über ein breitgefächertes Repertoire, das vom Barock bis hin zur Zeitgenössischen Musik reicht.Sigrid Plundrich war von 2007 – 2009 festes Ensemblemitglied am Staatstheater am Gärtnerplatz in München und gastierte an den Opernhäusern und Theatern in Würzburg, Erlangen und Augsburg, sowie am Palacio de la Opera in La Coruna (Spanien). Ihre Rollen umfassen u. a. Konstanze (Die Entführung aus dem Serail), Contessa Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Anna (Don Giovanni), Tatjana (Eugen Onegin), Helena (Ein Sommernachtstraum) und Lisa (Das Land des Lächelns).

Auf der Konzertbühne trat die Sopranistin bereits mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Konzerthaus Orchester Berlin, den Münchner Philharmonikern, dem Tonkünstler Orchester Niederösterreich und dem Tafelmusik Baroque Orchester Toronto und Dirigenten wie Markus Poschner, Bruno Weil, Dennis Russell Davies, Antoni Ros-Marbà und Christian Thielemann auf.

Als passionierte Liedsängerin sang Sigrid Plundrich Uraufführungen von Peter Michael Hamel, Moritz Eggert und Günther Bialas.Sigrid Plundrich wurde in Marktoberdorf geboren. Sie studierte Gesang bei Frieder Lang und Wolfgang Brendel und Liedgestaltung bei Helmut Deutsch an der Hochschule für Musik und Theater München. Sie ist Stipendiatin des Deutschen Bühnenvereins und besuchte Meisterklassen bei Krisztina Laki und Christoph Pregardién.


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