Pfarrgeschichte

zusammengefasst nach Aufzeichnungen
von Pfr. Bernhard Waldherr

 


Die Vorgeschichte bis zur Notkirche von 1911

Die Anfänge unserer Pfarrei reichen noch bis ins letzte Jahrhundert zurück. Damals gehörte unser Gebiet zur Pfarrei St. Peter (Innenstadt), z. T. auch zu St. Margaret.
Nachdem die Zahl der Bewohner im Münchner Süden stark angewachsen war,"hat eine Anzahl von Bürgern des 10. Stadtbezirkes die Erbauung einer größeren Kirche und die Gründung einer Pfarrei für den 10. Stadtbezirk ins Auge gefaßt.
Auf einer Versammlung am 11. Mai 1895 gründete sich ein eigener Kirchenbauverein, der bereits am 31. Mai die Rechte eines 'anerkannten Vereins' erhielt." Als Patron wurde schon damals der hl. Korbinian auserwählt.
Die Bauplatzfrage wurde mit viel Elan angegangen, doch ergaben sich immer neue Schwierigkeiten. Die Münchner Kirchenzeitung schrieb: "Die Kirchenbaufrage drängte aber immer mehr zur Entscheidung, da besonders auch die vielen Kinder der Gotzingerschule... den weiten Weg zur Sonntagskirche bis zur (alten) Pfarrkirche Sendling zu machen hatten und auch diese viel zu klein war." "Durch Entschließung des Magistrats vom 21. September 1911 wurde dem Kirchenbauverein auf Betreiben des H. H. Stadtpfarrers Gilg 6 Schulsäle der Baracke Thalkirchner Str. 81 für eine Notkirche überlassen gegen die jährliche Pacht von 150,00 Mk. unter der Bedingung, daß die Baracke nicht abgebrochen, sondern an Ort und Stelle in eine Notkirche umgebaut werde, da rückwärts des Hochaltars die weiteren Schulräume als Asyl für Obdachlose ausersehen waren und Abbruch und Verlegung der Baracke großen Schaden bereitet hätte."
Die Baracke wurde umgebaut und am 26.11.1911 von Prälat und Domkapitular Seb. Kirchenberger unter Assistenz von Stadtpfarrer Gilg von Sendling und Benefiziat Welker von St. Peter benediziert. Die Kosten für Umbau und Einrichtung betrugen damals 6175 Mark. "Nun konnte wenigstens den Kindern der Gotzinger- und Implerschule regelmäßig Sonntagsgottesdienst gehalten werden."
Die Gottesdienste, zunächst wöchentlich zwei, am Sonntag um 10 Uhr von St. Peter, ein zweiter Sonntagsgottesdienst um 8.30 Uhr durch einen Sendlinger Kaplan, wurden alsbald eingeführt.

Von der Notkirche bis zur Pfarr-Erhebung 1922

Die Münchener Katholische Kirchenzeitung vom 17. Oktober 1926 berichtet zur Einweihung der Notkirche 1911: "Ein langersehntes und langjähriges Ziel war nun erreicht. Doch der Kirchenbauverein rastete nicht, sondern nahm gleich ein zweites Anliegen mit voller Energie auf..." Die Großmarkthalle war ebenfalls 1911 eröffnet worden, und die Zahl der Erwachsenen im Viertel nahm stark zu.

Am 23. September 1913 wurde die von Kpl. Sturm errichtete Kirchenstiftung St. Korbinian "durch Ministerialentschließung" genehmigt.

Ab 1. Januar 1914 übernahm Karl Lechner die neuerrichtete Pfarrkuratie St. Korbinian. Ihm zur Seite stand Kaplan Joseph Friedl, der dann über 10 Jahre in St. Korbinian tätig war.

Um den Aufbau der Gemeinde zu unterstützen, wurde am 25. Januar 1914 der Marienverein gegründet, der bis heute aktiv und der älteste Verein der Pfarrgemeinde ist.

Am 1. August 1914 brach der 1. Weltkrieg aus, der nicht nur den Mitgliederstand des Kirchenbauvereins "verringerte", sondern auch die Hoffnung zerstörte, 1915 mit dem Kirchenbau zu beginnen, für die Architekt Bömmel bereits am 01.04.1914 die ersten Pläne eingereicht hatte.

Am 1. September 1915 wurde dann von der 1913 gegründeten Gesamtkirchengemeinde (Vorläufer des Erzbischöflichen Baureferats)" der Garten des Kunstgärtners Roth im Ausmaß von 62000 Quadratfuß samt dem Wohnhaus um 194 000 Mark angekauft."
Am 15. Januar 1916 wurde dann ein Preisausschreiben erlassen zur Fertigung von Entwürfen für die neue Kirche. Den 1. Preis mit 2500,00 Mark erhielt Prof. Hermann Buchert, dessen Pläne auch zur Ausführung bestimmt wurden.
Am 1. April 1918 konnte das restaurierte Wohnhaus der Gärtnerei, Gotzinger Platz 3, als Pfarrhaus bezogen werden, nachdem die Geistlichen bis dahin in der Gotzinger Str. 44/I in Miete gewohnt hatten.

St. Korbinian wurde dann ab 1. August 1922 zur selbständigen Pfarrei erhoben, mit den alten Grenzen der bisherigen Kuratie.
Zum ersten Stadtpfarrer von St. Korbinian wurde Joseph Rauscher ernannt. Er trat am 1. September 1922 sein Amt an.

Von der Pfarrerhebung bis zur Kirchweihe 1926

Dank des Interesses von Kardinal Faulhaber an einer Münchner Kirche mit dem Patronat des Diözesanpatrons ging es nun rasch voran: Am 17. September 1924 erfolgte der feierliche erste Spatenstich für den Neubau.

Der Bau kam gut voran. Bereits am 23. November 1924 wurde durch Domkapitular Dr. Schauer der Grundstein gelegt. 

Nachdem auch eine kritische finanzielle Situation überstanden war, konnte am 17. September 1925 das Richtfest gefeiert werden. Zitat aus dem Bericht eines Augenzeugen: "... Eine mehrhundertköpfige Menge füllte den Gotzinger Platz zu Füßen des Kirchenbaues und ließ sich trotz strömenden Regens nicht nehmen, die Feierstunde mit Ihrem Pfarrherrn zu begehen. ..." Danach wurden die Mittel für den Kirchenbau langsam knapp, und es entstand eine Diskussion, ob die Kirche ohne Türme oder nur zur Hälfte (als Notkirche) festgestellt werden sollte. In einer Kirchenführung von 1941 berichtet Prälat Dr. Hartig: "Nur der ganzen Energie des Pfarrers (J. Rauscher) ist es zu verdanken, dass die Kirchengemeinde nachgeben musste und der Bau vollendet werden konnte. Zum Schluss hat es sich nur noch um die Türme gehandelt. Da war noch ein Betrag von 66.000,- Mark aufzubringen. Das Domkapitel übernahm dafür die Garantie." So konnte der Bau vollendet werden.

 

Am 10. Oktober 1926 war die Glockenweihe. Die drei Glocken in den Tönen D, E und G trugen die Bilder der Muttergottes, des hl. Joseph und des hl. Petrus Canisius.
(Sie wurde im Februar 1942 beschlagnahmt und abtransportiert.)

Eine Woche später war es dann soweit: Am 17. Oktober 1926 konnte die Kirche geweiht werden.

Arbeit blieb noch genug: Die Türme waren fertig, aber der Hochaltar noch nicht.
Von der ersten Ausstattung sind leider nur noch Fotografien übrig, da durch den Bombeneinschlag 1944 die Kirche ausgebrannt ist.

 


Die Orgel 1938

Die Informationen über die Jahre nach 1926 sind nur sehr spärlich, da erst ab 1939 wieder eine schriftliche Chronik von Pfr. Schuller existiert.
Als besondere Ereignisse lassen sich aus verschiedenen Archivunterlagen und Informationen lediglich
die Errichtung einer Marianischen Jungfrauenkongregation unter der Leitung von Kpl. Fichtner am 28. Dezember 1926,
die Gründung des Elisabethenvereins im November 1928
und die Errichtung der Korbinianssäule Ecke Königsdorfer / Thalkirchner Straße 1930 benennen.

Eine ganz besondere Geschichte gibt es zur Orgel der damaligen Zeit: es war dies die Orgel der Hauptsynagoge in München, die im Sommer 1938 abgebrochen wurde.
Alfred Neumeyer (der damalige Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde München) schreibt in seinen unveröffentlichten Memoiren im Juni 1938: "Die kostbare Orgel, die erst mehrere Jahre vorher beschafft wurde, übernahm das erzbischöfliche Ordinariat für eine neuerbaute Kirche zu dem von der Orgelbaufirma bezeichneten Preise. Die Herren waren dankbar für die Überlassung des Werkes, weil sie eine so vollendete Orgel bei dem Mangel an gutem Material nicht mehr hätten beschaffen können." Das Zitat steht ebenfalls in: Beth ha-Knesseth - Ort der Zusammenkunft.
Zur Geschichte der Münchner Synagogen, Stadtarchiv Mü., 1999, und dabei steht als Fußnote: "In der Kirche St. Korbinian (München-Sendling) wurde die Orgel bei einem Bombenangriff im Juli 1944 zerstört."
 


Der zweite Weltkrieg – 1939/40

Der erste Pfarrer der Gemeinde, Herr Josef Rauscher, unter dessen Amtszeit die Kirche erbaut und ausgestattet wurde, verstarb am Lichtmesstag, 02.02.1939, seinem 59. Geburtstag.
Sein Nachfolger, Pfr. Joseph Schuller, begann am 04. Dezember 1940 eine handschriftliche Chronik, aus der im folgenden einige Auszüge wiedergegeben werden.
Eine der ersten Aktionen von Pfr. Schuller war die Gestaltung der Unterkirche zu einem Kirchenraum (der nach der Zerstörung der Kirche 1944 dann notwendig gebraucht wurde).
Pfr. Schuller schreibt dazu: "Nachdem sich mehrere Projekte und Modelle für einen neuen, würdigen Altar (es stand ein alter drin, der auch als Fronleichnamsaltar auf der Straße benützt wurde), vorgelegt von Prof. Dr. Hermann Buchert, dem Erbauer der Pfarrkirche, als zu teuer und kostspielig erwiesen hatten, wurde der Entwurf des Mesners Anton Wildenauer von der Fa. Jos. Pfafferle, Mü. Theresienstraße, ausgeführt. Gleichzeitig wurde von Bildhauer Schratt ein Grabchristus für die Karwoche geschnitzt, die Unterkirche getüncht, elektronisch neu installiert, und gereinigt. Die Kosten beliefen sich auf ca. 2000 M. Bis zur Karwoche 1942 war die Ausführung dieses Planes vollendet."
Über die Kirchenmusik berichtet Pfr. Schuller unter anderem: "Sehr schöne und festliche Aufführungen fanden statt an Kirchweih, Patroziniumsfest u. Weihnachten, wobei der großen Rheinberger (Jos.)-Messe in C die Palme gebührt." An Fronleichnam 1940 durfte "keine feierliche Prozession im Stadtinnern abgehalten werden. Begründung: Kriegswirtschaftliche Maßnahmen." Das Patrozinium 1940 nahm einen "erfreulichen Verlauf". Pfr. Schuller berichtet über das Hochamt, das Prälat Dr. Hartwig zelebrierte: "Die große Caecilienmesse von Gounod gab der Feier ihre Festakkorde. Der Kindergottesdienst erlitt leider eine empfindliche Störung, da das Amt bis 10.45 Uhr dauerte." Die Christmette litt 1940 verstärkt unter den Folgen des Krieges. Kardinal Faulhaber ordnete an, dass die "liturgische Feier der Hl. Nacht mit Christmette und Hochamt" auf nachmittags 15:30 Uhr (Mette) bzw. 16 Uhr (Hochamt) vorverlegt werden muss (wegen der Gefahr nächtlicher Fliegerangriffe). "Viele Priester und viele der Gläubigen wurden durch diese Verfügung, die im Gehorsam durchzuführen war, schmerzlich getroffen."
 


Der zweite Weltkrieg – 1941/42

Im Februar 1941 kontrollierte die Gestapo die Pfarrbücherei. Die auszuscheidenden Bücher wurden beschlagnahmt und in einem Schrank vorerst versiegelt. Die bereits verschenkten Bücher sollten zurückgefordert werden. Die Bibliothek musste einstweilen geschlossen bleiben.
Im März 1941 wurde u. a. der Mesner Anton Wildenauer zum Militärdienst einberufen.
Alle der Pfarrei bekannten Einberufenen wurden "ständig mit einem Brief des Pfarrers und einem Leibesgabenpaket (3 mal im Jahr) erfreut."
Im Mai 1941 berichtet Pfr. Schuller erneut über einen Eingriff der Gestapo: Am 2. Mai wurde mittags Kaplan Hauser auf Anforderung des Innenministeriums in Haft genommen. "Es wird ihm zum Vorwurf gemacht, in Vorträgen bei Gottesdiensten im Waldfriedhof Angriffe gegen die Partei erhoben zu haben." Unter der Bedingung, dass er versetzt würde, sollte die Haft nur 3 Wochen dauern. Er durfte einmal pro Woche schreiben, und man durfte ihn besuchen. Die Versetzung erfolgte nach Trostberg.
Der Krieg hinterließ seine Spuren: Bis 1949 sollten es 206 Gefallene der Pfarrei sowie 24 "Nichtpfarrkinder" werden, die in Pfr. Schullers Gefallenenliste namentlich aufgeführt wurden.
"Zum großen Schmerz der Pfarrgemeinde und des Clerus" wurden im Januar 1942 die zwei größeren Glocken von St. Korbinian abgenommen und am 04.02. abtransportiert, im Zuge der Beschlagnahme von Metallen. (Erst im Juli 1959 wurde das Geläute durch vier neue Glocken wieder ergänzt.)
Am 8. September 1942 machte die Gemeinde erstmals eine Wallfahrt nach Maria Ramersdorf.
Am 21.9. registriert Pfr. Schuller dann einen Fliegerangriff, bei dem u. a. das Chorbild des hl. Korbinian beschädigt wurde.
Im Oktober 1942 wurde Kpl. Voit nach 10-jähriger Tätigkeit in St. Korbinian zum Pfarrer von Vachendorf bei Traunstein ernannt.
Kpl. Johann Kneißl wurde sein Nachfolger.
 


Der zweite Weltkrieg – 1943/44

Zwei weitere Fliegerangriffe notiert Pfr. Schuller im Dezember 1942 sowie im März 1943. Die Pfarrei wurde dabei jeweils nicht in Mitleidenschaft gezogen, doch schwer getroffen wurden das "West- und Nordviertel sowie das Innere der Stadt." "In der Nacht vom 6./7. September ging ein schrecklicher Fliegerangriff über das Südviertel Münchens nieder... ein Flammenmeer umgab Kirche und Pfarrhaus. Das alte Pfarrhaus wurde bereits von den Flammen erfasst, aber durch vereinte Kräfte gerettet. Wie durch ein Wunder blieben Kirche und Pfarrhaus abgesehen von kleinen Schäden ... unversehrt. Der Mutter Gottes und den hl. Engeln sei Dank! [...] Im ganzen wurden 66 Häuser der Pfarrgemeinde getroffen, mit über 1000 Personen und ca. 350 Familien."
Trotz der Bedrohung durch den Krieg war das Deckengemälde für die Kirche 1943 in Auftrag gegeben worden, und so konnte Pfr. Schuller im November 1943 voll Freude notieren: "In den ersten Tagen des November wurde das große Deckengemälde durch Kunstmaler Richard Holzner vollendet. Ein erhebendes Werk barocker Farbenfreudigkeit und Ausdruckskraft, eine Psalmodie über das Bischofsleben, Wirken und die Glorie des hl. Korbinian. Beste bayrische Kirchenmalerei hat hier wieder Auferstehung gefeiert. Die Kosten beliefen sich ohne Nebenausgaben (wie Gerüstbau, Stukkateurarbeit zur Beseitigung der Deckenrisse, Dekorative Malerarbeit, für den Kalkuntergrund) auf 30.000 M."
Im Juli 1944 traf der Krieg dann die Kirche St. Korbinian. Pfarrer Schuller schreibt dazu: "Am 12.VII., 14.02 Uhr, schlugen 2 Sprengbomben in und dicht neben der Kirche bei der Gerätekammer ein. Die erstere riß ca. 1/3 des Dachstuhles weg und entzündete sofort durch hochgradige Brandwirkung die hinteren Beichtstühle und Kirchenbänke auf der Evangelium-Seite, so dass die Flammen im Nu über die Höhe der Orgel hinausschlugen. Da kein Löschzug der Feuerwerk sofort zur Verfügung stand, musste die Kirche leider dem Wüten der Flammen überlassen und darauf Bedacht genommen werden, die Unterkirche zu erhalten und die Sakristei-Räume zu entleeren. ..."
Der ganze Innenraum der Kirche fiel den Flammen zum Opfer.

 


Kriegsende und Nachkriegszeit


Nach der Zerstörung der Kirche im Juli 1944 wurden die Gottesdienste in der Unterkirche gefeiert.
Im Januar 1945 verzeichnet Pfr. Schuller in der Chronik einen rückgängigen Besuch bei Glaubensstunden und beim Rosenkranz am Werktag. Der Besuch der Gottesdienste, insbesondere auch der Abendmessen, schreibt er, "ist gut oder hat zugenommen. Kindermessen werktags sind gut besucht; der Besuch der Sonntagsmessen durch die Kinder hat anscheinend durch die Schuld der Eltern nachgelassen."
In der "Nachkriegszeit", die trotz der allgemeinen Not und Armut doch auch eine große Opferbereitschaft der Menschen hervorbrachte, vermerkte Pfr. Schuller: "Der Aufforderung des Caritasverbandes zu einem Kleideropfer (St. Martinsopfer) für die Armen und Flüchtlinge kam die Pfarrgemeinde in vorbildlicher Weise nach. Es war ein wahrhaft erhebendes und rührendes Erlebnis, wie sich am 1.XI. bei einer kirchlichen Abendandacht die Spendengabe vollzog, zumal die Nationalsozialisten durch ihre ständigen Erpressungen das Volk schon während der schweren Kriegsjahre ausgeplündert hatten und nach dem Zusammenbruch eine Kleidersammlung für die Konzentrationslagerhäftlinge in allen Pfarreien abgehalten wurde."
Im Juni 1946 finden sich in der Chronik einige interessante Angaben zur Fronleichnamsprozession. Der Weg führte damals ins Dreimühlenviertel bis zum Röcklplatz. Altäre waren Ecke Tumblinger- / Gotzinger Str., in der Dreimühlenstraße, am Röcklplatz 3, und dann wieder an der Kirche. Die Beteiligung war "stärker als in früheren Jahren, aber viel zu wenig", und die "Haltung der Teilnehmer" wird wie folgt beschrieben: "Kinder der ersten Gruppe, namentlich Knaben sehr schlecht; Kinder der Comm.- und Firmgruppe gut; männliche Jugend schwunglos (Ordner O. Zörnwegs Aussage), weibliche Jugend gut; Männer und Frauen: gut."
Pfr. Joseph Schuller berichtet auch von der ersten Sitzung eines "Pfarrausschusses", die am 11. November 1947 stattfand. Dabei nennt Pfr. Schuller zunächst den Anlass und den Zweck dieses Vorläufers unseres Pfarrgemeinderats: "Durch oberhirtliche Verordnung ist ein Pfarrausschuß seit September 1947 vorgeschrieben. Er hat den Zweck, die Zusammenarbeit zwischen Priester und Laien zu fördern, das Laienelement für die Pfarrarbeit zu activieren und den Laien kirchenmündig zu machen. Er besteht aus allen Mitgliedern des Pfarrklerus, Vertreten der Männer, der Frauen, der Jugend." Es folgt dann die erste Zusammensetzung dieses Gremiums, dem neben dem Pfarrer und den 2 Kaplänen folgende Laien angehörten:
"Aus der Kirchenverwaltung: Löw, Kohlsdorfer, Schmid Karl;
Vertretung der Männer: Eßl, Bayerl, Mangold, Fackler (Werkvolk), Zörnweg, Mayer Paul, Prenneis, Kruisus, Schmitt Joseph;
Vertretung der Frauen: Rösner Elisabeth, Rüttinger Irmgard, Drenkard Maria;
Vertretung der Jugend: Schugmann Siegfried, Frank Ingeborg."Der neue Pfarrausschuss nahm sich in den folgenden Jahren dann vor allem der Planung und Durchführung des Wiederaufbaus der Kirche an.


Der Wiederaufbau der Kirche


Am 20. November 1948 gab es erstmals "in geschlossener Gemeinschaft" (mit 45 Teilnehmern) eine Pfarrwallfahrt nach Freising ans Grab des Hl. Korbinian. Nach der Ankunft um 7.30 Uhr feierte man in der Krypta "eine Missa recitata mit hl. Kommunion". Die Sammlung bei dieser Wallfahrt brachte über DM 500,00 für den Wiederaufbau der Pfarrkirche.
In der Pfarrausschusssitzung am 20.12.1948 galt es zu entscheiden: "Welche von den beiden Firmen, die der Gesamtkirchengemeinde ein Angebot unterbreitet hatten, soll von den Versammelten dem Baubüro der Gesamtkirchengemeinde vorgeschlagen werden." Zur Auswahl standen die Fa. Bergauer aus Waldsassen, die den Aufbau der Michaelskirche in München leitete, und die Gebr. Lechner aus der Bruderhofstraße. Für wen der Pfarrausschuß sich entschied, war damit wohl klar.
Im Jahre 1949 begann dann der langersehnte Wiederaufbau der Kirche. Dazu berichtet Pfr. Schuller in seiner Chronik: "In der Sitzung der Gesamtkirchengemeinde im April 1949 wur- den für das laufende Rechnungsjahr für St. Korbinian 60.000 M genehmigt. [...] hernach wurde mit Hochdruck weitergearbeitet und am Dienstag, 6.IX Richtfest gehalten.
Nach dem Bläserchoral trug ein junger Zimmermann den Richtspruch vor, dann folgte ein Kindersingen, hierauf eine kurze Dankansprache des Stadtpfarrers, dann Großer Gott mit Bläserbegleitung. Dann folgte ein gemeinsames Abendessen im Gasthaus Implerhof (Adlkirchner).[...]
Alle Beteiligten hatten eine große Freude; 2 Teilnehmer hielten leider nicht Maß und bezechten sich schwer. ...Noch im September konnte das Dach im großen eingedeckt werden. Im Laufe der späten Monate bis Februar 1950 wurden die Rundungen gedeckt - jeder Ziegel mußte einzeln behauen werden - Firstziegel aufgemauert, die Spenglerarbeiten abgeschlossen. "
Am 5. Januar 1950 wurde das Giebelkreuz geweiht und aufgesetzt.
Die Arbeiten für die Ausgestaltung des Chorraums, die von der Pfarrei selbst zu bezahlen waren (15.000 DM), wurden an die Fa. Müller aus der Maillingerstraße vergeben.
Was die Gestaltung des Hauptschiffs betrifft, berichtet Pfr. Schuller folgendes:"Der ursprüngliche Plan des Architekten, wie es auch im Modell niedergelegt ist, fand besonders was die Deckengestaltung betrifft, nicht die Zustimmung der Gesamtkirchengemeinde. [...] Nun bekam Kunstmaler Holzner Richard den Auftrag, das Deckengemälde in seiner ersten Form anzubringen.
Im August fing Holzner in Verbindung mit der Fa. Müller, Baugeschäft Maillingerstraße, mit dieser Arbeit an und führt nun das Deckengemälde in Freskomalerei mit Unterstützung des Kunstmalers Hufner, Obermenzing, aus."
Im August 1950 wurde die Renovierung und der Ausbau des alten Pfarrhauses hinter der Kirche vollendet.
Im September und Oktober 1950 wurden u. a. die Kirchenfenster in Antikglas eingesetzt.
Im Oktober musste die Deckenmalerei wegen Frost unterbrochen werden. Die Arbeiten der Maurer wurden allerdings so weit wie möglich fortgesetzt, u. a. wurde das Presbyterium erhöht.
Im Frühjahr 1951 wurde der Kern der Altäre und des Ambos gebaut.
Am Osterdienstag, 27. März 1951, nahm dann auch Richard Holzner die Arbeit am Deckengemälde wieder auf.
Im Mai und Juni 1951 konnte dann die Marmorverkleidung der Stufen des Presbyteriums und der Altäre angebracht werden.
"Am 15.VII. um 8 Uhr zog Weihbischof Dr. Scharnagl in die Kirche ein und weihte drei Altäre, den Hochaltar auf den Titel des Hl. Korbinian, den Seitenaltar auf der Evangelien-Seite auf den Titel der allerseligsten Jungfrau Maria (Schutzmantelmadonna), und den Seitenaltar auf der Epistelseite auf den Titel des Hl. Erzengels Michael und aller Hl. Engel.
In allen 3 Altären wurden im Märtyrergrab Reliquien der Hl. Märtyrer Martialis und Victor beigesetzt."

 


Ausstattung der Kirche (1950 - 1963)


Zum Patrozinium 1951 weihte Dekan Marx die neue kleine Orgel, die schon 1950 von Orgelbauer Franz Wappmannsberger gekauft worden war.
Im Jahr 1952 wurde u. a. ein neuer Osterleuchter (650 DM), der Tabernakel und 4 Leuchter für den Marienaltar (3500 DM), die Kanzel mit den 4 Evangelisten (ca. 4000 DM) sowie im Dezember die Madonna am Seitenaltar (1750 DM) angeschafft.
Der Kreuzweg, der zunächst nur aus 14 Holzkreuzen bestand, wurde im März geweiht.
Im Juni 1953 wurden die Chorstühle eingebaut, und im August die Pieta in der Kriegergedächtniskapelle aufgestellt.
Im November 1953 wurden zwei silberne handgefertigte Rauchfässer zum Preis von DM 1400 angeschafft.
Im April 1954 wurde die Jahreskrippe um die 12 Apostel ergänzt.
Im August 1954 konnte die Figur des Erzengels Michael aufgestellt werden.
Im Dezember 1954 wurden dann für die Jugendarbeit zwei Turmzimmer ausgebaut, die mittlerweile mangels sanitärer Einrichtungen nicht mehr genutzt werden können.
1955 erhielt die Kirche einen neuen Verputz und die Sakristei einen neuen Eingang.
Im Februar 1956 wurde eine neue Judas-Thaddäus-Statue für die Kirche gestiftet.
Im April 1956 wurde der Kreuzweg des Kunstmalers Grau aus Obermenzing für DM 7000.- angeschafft.
Am 5. Juli 1959 bekam die Pfarrei 4 neue Glocken: Die Ave-Glocke mit 15 Ztr. im Ton f, die Josephs-Glocke mit 34 Ztr. im Ton d, die St. Michaels-Glocke mit 81 Ztr. im Ton b und die St.-Korbinians-Glocke mit 110 Ztr. im Ton g. Die Glockenweihe nahm Dompfarrer Karl Abenthum vor. Das gesamte Geläute kostete einschließlich der Gerüst- und Glockenstuhlbauten sowie der elektrischen Läutanlage damals über DM 80.000,-.
Im Juni 1963 wurde eine neue Abzugsmaschine für das Pfarrbüro angeschafft "mit elektrischem Antrieb", wie Pfr. Schuller eigens vermerkt, für die damals durchaus stattliche Summe von immerhin DM 2500,-.
Im April 1962 vermerkte Pfr. Schuller in seiner Chronik:"Der Bau eines Kindergartens, eines Gemeindesaales, einer Schwesternwohnung und zweier weiterer Wohnungen [...] wird beschlossen."
Im September 1962 konnte Pfr. Schuller mit Freude feststellen, dass sich die Pfarrbücherei weiterhin im Aufschwung befindet und viele neue Bücher eingestellt wurden.
Im November 1962 war das Bauvorhaben (Kindergarten, Pfarrsaal, Schwesternhaus) "so weit gediehen, daß die Öffentlichkeit damit bekannt gemacht werden" konnte.
Die Abbruchgenehmigung für das alte Pfarrhaus wurde erteilt. Sorgen machte trotz der zu erwartenden Zuschüsse die Finanzierung. Immerhin mußte die Pfarrgemeinde 250.000,- DM selber aufbringen.
Am 12. Mai 1963 war die feierliche Grundsteinlegung für Kindergarten und Pfarrheim.

 


Personale Veränderungen (1951 - 64)

Auszugsweise sollen hier Namen und Ereignisse aus diesen Jahren genannt werden:
Am 29. Juni 1951 wurde Herr Georg Schmittner zum Priester geweiht.
Im Januar 1954 wurde Frau Anny Fischer an Stelle von Frau Anna Kohlsdorfer zur Vorsteherin des Marienvereins gewählt. Sie blieb in diesem Amt bis 1984.
Zum 1.9.55 kam Herr Dr. Rudolf Liebig als Kaplan,
und der Elisabethenverein erhielt eine neue Vorsteherin, Frau Berta Baudrexel, als Nachfolgerin für die verstorbene Frau Mayer.
Im Januar 1958 starb im Alter von 70 Jahren das langjährige Kirchenverwaltungsmitglied Karl Schmid. Pfr. Schuller schreibt über ihn: "Einer der bekanntesten und exponiertesten Männer der Pfarrgemeinde. Gehört auch zu den durch die Nazi Verfolgten (Konzentrationslager Dachau!) und war nach dem Kriege Mitglied des Stadtrates und des bayr. Landtages, bei der CDU."
Im Sommer 1958 gab es wieder eine Primiz zu feiern. Herr Helmut Eisele wurde am 29.06. zum Priester geweiht.
Im August 1959 konnte die Pfarrei erneut eine Primiz feiern, nämlich von Pater Karl Wagner SJ.
Im Oktober trat Kpl. Albert Halbinger seinen Dienst an.
Im Dezember 1960 wurde der Kirchenchor neu gegründet, "da die bisherige Gepflogenheit, lauter bezahlte Sänger zu haben, aus pfarrlichen und finanziellen Gründen nicht mehr aufrecht gehalten werden konnte. Der Appell an die Pfarrgemeinde fand ein Echo. Es meldeten sich sofort 35 Männer- und Frauenstimmen. Am 26.12. fand für sie eine bescheidene Feierstunde im Saal der Gaststätte 'zum Holzkirchner' statt" vermeldet Pfr. Schuller nicht ohne Genugtuung.
Im Januar 1961 löste Herr Friedrich Schalkhaußer als Kirchenpfleger Herrn Wilhelm Essl ab, der aus Gesundheitsgründen das Amt nicht mehr weiterführen konnte.
Am 18. Oktober 1961 wurde die Schwesternstation neu errichtet. Pfr. Schuller berichtet "Zwei Schwestern aus Schönstatt für Krankenpflege nehmen ihre Tätigkeit auf."
Über den letzten Monat seiner Dienstzeit, Mai 1964, berichtet Pfr. Schuller schließlich noch folgendes:
"Bibelkreis wird neu angefangen. Im Abstand von 3 Wochen soll in Vorträgen und Diskussionen den Teilnehmern das AT erschlossen werden durch Kpl. Halbinger. Für 11. werden die Gläubigen zu P. Leppich SJ im Zirkus Krone eingeladen. Am 12. wird der Kindergarten eröffnet. Darin sind tätig 3 Schwestern: Schw. Oberin Luitbirga, Schw. Hedgundis und Schw. Sieghelma, sowie drei Kindergärtnerinnen: Frau Monika Bauer, Frl. Rueß und Frl. Flum.

Am 24. hält der Chronist seinen feierlichen Abschied von seiner bisherigen Pfarrgemeinde. Zugleich feiert er mit ihr sein 25-jähriges Pfarrerjubiläum.
Juni: Ab l. VI. leitet die Pfarrgemeinde der hochwürdige Herr Günther Bemard, bisher Pfarrer in Aubing."

 


Die 70er Jahre bis zum Jubiläum 1976
(Chronik Gabriele Baader)

Die Chronik wurde erst 1977 wieder aufgenommen und von Frau Gabriele Baader (verstorben im April 1995) weitergeführt.
So sah anfangs der 70er Jahre der Sonntag aus:"Die sonntägliche Meßordnung sah zunächst 4 hl. Messen vor und zwar um 7 h (Frühmesse), 9 h (Pfarramt), 10.30 h (Familiengottesdienst), 18.30 h (Abendmesse)."

Ein interessanter Hinweis zur modernen Kirchenmusik:
"Nicht unerwähnt bleiben sollen indes zwei Jazz-Messen, anstelle der Sonntag-Abendmesse von der Jugend gestaltet. Hier war die Kirche wirklich übervoll, freilich nicht nur von Angehörigen der Pfarrei; die Phon-Stärke allerdings war auch beträchtlich und überstieg für manche Meßbesucher das Maß des Erträglichen."

Am 29.5.1976 gab es erstmals "den Versuch eines sogenannten Krankentages" , damals veranstaltet vom PGR und der "action 365" in Zusammenarbeit mit der Krankenschwester M Richhilde. Dieser hat sich auch in den folgenden Jahren gut bewährt.

1972 wurde eine elektronische Liedanzeige angeschafft,
seit 30.11.1975 das neue Gebets- und Gesangsbuch "Gotteslob" benutzt, wobei das "Repertoire unserer Gemeindelieder" nur zögernd erweitert wurde.

Ebenfalls seit 1972 wurden "Herren und späterhin auch Damen" bei den Gottesdiensten als Lektoren eingesetzt.

Über die Firmung weiß Frau Baader zu berichten, dass seit 1972 die Firmvorbereitung in der Gemeinde mit Laien als Firmengruppenleitern durchgeführt wird.

Auch die ökumenische Trauung wird von ihr als Neuerung erwähnt, und in diesem Zusammenhang die "ganz ausgezeichneten Kontakte und Beziehungen zu unserer evangelischen Nachbargemeinde und Ihrem Dichter-Pfarrer Oskar Loy" gelobt.

Im Jahr 1975 gab es im November die Gründung des Seniorenclubs auf Initiative von Frau Mücke und Frau Reiser. Neben dem Angebot der sogenannten Altennachmittage, die im Frühjahr und im Herbst vom Elisabethenverein veranstaltet wurden, sollte der Seniorenclub monatlich jeweils am 1. Donnerstag stattfinden, ohne namentliche Einladung - eine Einrichtung, die sich bis heute gehalten hat.

Eine weitere Veranstaltung aus dieser Zeit, auch heute noch am Samstag vor dem dritten Advent, ist der "Bayrische Advent". Er fand 1973 erstmals unter der Leitung von Hans Zapf statt mit der Musik- und Gesangsgruppe des KAB-Bezirksverbandes München. Im Jahr darauf nennt das Programm die Waldperlacher Stubenmusi und den Waldperlacher Viergesang sowie den Sprecher Toni Soyer. Bis einschl. 1999 organisierte dankenswerterweise Herr Oswald Gappert die Musikgruppen, im Jahr 2000 übernahm Frau Beate Mumer diese Aufgabe.

Aus den Jahren 1973 - 74 berichtet Frau Baader dann über die große Außenrenovierung der Kirche:
"Im Herbst 1973 entging es dem wachsamen Auge unseres Pfarrmesners, Herrn Wildenauer, nicht, daß neben dem Südturm immer Zementbrocken lagen. Das kam ihm nicht geheuer vor und er meldete die Sache dem Herrn Stadtpfarrer und dem Kirchenpfleger, Herrn Bayerl. Eine Prüfung durch das Baureferat des Ordinariats ergab die dringende Notwendigkeit einer Renovierung des Turms, wollte man Schlimmeres vermeiden..."
Im Zusammenhang mit der Turmsanierung wurde dann die ganze Außenfassade der Kirche erneuert und im Anschluss daran auch die Kriegergedächtniskapelle renoviert.
Im Oktober 1974 war die Außenrenovierung abgeschlossen.

Für die 50-Jahrfeier der Kirchweihe 1976 gab es dann als "Geburtstagsgeschenk" des Ordinariats auch noch die Innenrenovierung der Kirche, in deren Rahmen auch die Figuren an der Kanzel farbig gestaltet wurden. Für die "Nebenkosten" der Innenrenovierung brachte die Pfarrgemeinde DM 5000,- als Eigenbeteiligung auf.


Die Jahre 1977 - 1980
(Chronik G. Baader)


1977 gab das "Gemeindeforum" sein "Debüt" unter der Federführung von Herrn Dr. Michael Mücke, und bis 2005 erscheint es als Pfarrbrief um über das Gemeindeleben zu informieren und nach wie vor auch jene anzusprechen, die nicht regelmäßig zur Kirche kommen.

Im Juli 1977 wurde der schon länger gefasste Plan in die Tat umgesetzt, neue Jugendräume in der Unterkirche zu schaffen und die Bücherei aus den Kellerräumen des Pfarrhauses in den Raum über der Sakristei zu verlegen. Die dafür nötigen Baukosten von DM 274.000,- übernahm das Erzbischöfliche Ordinariat, weshalb auch der Bereich in der Unterkirche von der Sakristeitreppe bis zum nördlichen Gruppenzimmer nach dem damaligen Finanzkämmerer "Johann-Strasser-Weg" genannt wurde.

Am 8. August 1977 starb in Landshut nach langer Krankheit Herr Geistl. Rat Joseph Schuller im Alter von 81 Jahren.

Am 7. Mai 1978 gab es dann auf Anfragen des Pfarrgemeinderates den ersten Frühschoppen nach den Gottesdiensten, damals noch in der Unterkirche, mit Würstl-Imbiss, Bier und Wein, und bayrische Musik.

Mit einer Dankmesse wurden am 8. November 1979 die beiden Leiterinnen des Seniorenclubs, Frau Mücke und Frau Reiser, verabschiedet. Die Leitung übernahm Frau Christa Bauer (+ 1996) in Zusammenarbeit mit der Seelsorgshelferin Frau Maria Hartl.

Die Chronik des Jahres 1980 beginnt mit der Nachricht vom Tod des ehemaligen Mesners Anton Wildenauer, der fast 50 Jahre in St. Korbinian tätig war.

Im Herbst 1980 konnte endlich die zwischenzeitliche Holzverschalung am Hauptportal durch die Eisengitter ersetzt werden, die zum Schutz vor Verunreinigungen leider notwendig geworden waren. Von den Kosten übernahm das Ordinariat dankenswerter Weise 20.000,- DM den Rest (15.000,- DM) mußte die Pfarrei selbst aufbringen.

Im Dezember 1980 schreibt Frau Baader dann über die Neugründung eines Kirchenchores:"Tatsächlich ist es gelungen, einen kleinen Kirchenchor zusammenzubringen, der allerdings noch fest auf weiteren Zuwachs hofft. Am 3. Adventssonntag gab er sein 'Debüt' mit mehrstimmigen Kirchenliedern und einem Psalm in der Vertonung von Schütz. Es war ein verheißungsvoller Anfang zum Besten unserer Pfarrgemeinde! Herrn Chorleiter Schäfer und Herrn Studienrat Jürgen Schweiger ist dieses Wunder gelungen."

 


Die 80er Jahre
(Chronik Friedrich Schalkhaußer)


Herr Friedrich Schalkhaußer übernahm nach Frau Baader die Chronik.
– Am 26. September 1982 wurde Stadtpfarrer Günter Bemard in den Ruhestand verabschiedet. Er war 18 Jahre Pfarrer in St. Korbinian, die letzten Jahre zusätzlich Dekan des Dekanats Sendling.
Als Nachfolger wurde am 9. Oktober 1982 Herr Herbert Jung feierlich in sein Amt eingeführt durch Dekan Erwin Hausladen.
Mit ihm kam frischer Wind in das Gemeindeleben. So berichtet der Chronist:"Am l. Adventssonntag, 28.11.1982, fand nach langer Zeit wieder einmal ein Kindergottesdienst statt, an dem - den Umständen nach - überdurchschnittlich viele Kinder teilnahmen. Außerdem wurde für alle Montage der Adventszeit eine Frühschicht vor allem für Jugendliche eingeführt, eine kurze Andacht nebst Frühstück, zu der immerhin rund 20 Teilnehmer zusammenkamen".
Eine weitere Neuerung gab es in der Kirche. Herr Schalkhaußer schreibt dazu:
"Zur Freude der Kirchenbesucher wurden in den beiden vorderen Abteilungen der Kirchenbänke die Kniebänke gepolstert. Jetzt wünscht sich halt noch manches ältere Weiblein auch eine gepolsterte Sitzbank. Wird schon noch kommen, hoffentlich!" - und die Sitzpolster kamen im Frühjahr 1983.
Nachdem im September 1983 mit Frau Beate Rödl (mittlerweile Murner) eine neue Kirchenmusikerin angestellt wurde, die alle anfangs teilweise vorhandenen Zweifler durch Leistung überzeugte, beschloß die Kirchenverwaltung, die kleine und abgenutzte Orgel durch ein dem Kirchenraum entsprechendes neues Instrument zu ersetzten. Dafür wurden die beiden Emporen umgebaut.
Durch Pfarrfasching und manch andere Aktion und nicht zuletzt durch die eifrige Sammeltätigkeit der Seelsorgshelferin Frau Harti konnte die Pfarrei in relativ kurzer Zeit die erforderliche Summe aufbringen, und am Patrozinium, 24. November 1985, konnte Pfr. Jung die neue Orgel einweihen.

 


90er Jahre und Jahrtausendwechsel


Frau Beate Murner gründete 1983 einen Kinderchor und eine Jugendband, die sich später "Vitrail" nannte.
Im Jahre 1989 folgte eine weitere Jugendband (heute "Funkenflug"), im Jahre 1995 ein Gospelchor.

Im Herbst 1988 gab es den nächsten Pfarrerwechsel: Pfarrer Jung wurde zum Direktor des Spätberufenenseminars in Waldram ernannt, und nach zweimonatiger Übergangszeit, in der Kpl. Peter Lederer als Administrator füngierte, wurde Bernhard Waldherr am 12. November 1988, wiederum von Dekan Erwin Hausladen, als neuer Pfarrer eingeführt.

Im September 1994 wurde die alte Kommunionbank entfernt und das neue (provisorische) Altarpodest errichtet.

1996-1999 wurden die Kirche (einschließlich Heizung) und 1999 das Pfarrhaus außen renoviert.

Im Jahr 2000 änderte sich die Leitung der Pfarrei St. Korbinian erneut.
Pfarrer Bernhard Waldherr entschied sich, die Pfarrei St. Elisabeth in Planegg zu übernehmen. Sein Nachfolger wurde im Herbst 2000 Pfarrer Gottfried Schober.

Seit September 2004 leitet Pfarradministrator Johannes Horváth die Gemeinde mit Unterstützung durch Diakon Ludwig Czumbel (bis Sommer 2006) bzw. Diakon Roland Wittal (ab Oktober 2006).

Die vielen Menschen, vor allem die Ehrenamtlichen, die das Leben der Gemeinde getragen haben und noch tragen, können hier nicht alle aufgezählt werden.
Wir bitten zu entschuldigen, dass stellvertretend nur einige Namen genannt wurden: jeder Versuch einer Vollständigkeit ist von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Jeder und jedem einzelnen sei aber ein aufrichtiger Dank ausgesprochen.

 


Das Jahr 2005 in Kürze


    In und aus unserer Pfarrei wurden 28 Kinder im Alter von 0 bis 10 Jahren getauft
    Das Sakrament der Erstkommunion haben 39 Kinder empfangen
    Es haben sich 13 Paare aus der Pfarrei kirchlich trauen lassen
    Aus der Kirche ausgetreten sind 60 Personen
    In die katholische Kirche aufgenommen wurden 11 Personen
    Verstorben sind 21 Männer und 22 Frauen


Zum Jahresende verabschiedet sich Frau Maximiliane Haas aus dem Pfarrbüro in den Ruhestand. Sie war seit Juli 2000 vor allem für die Buchhaltung zuständig. In Zukunft wird sie diesbezüglich noch den Kindergarten betreuen. Wir wünschen ihr von Herzen Gottes Segen!

Er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten,
und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Mt 5,45
 


Das Jahr 2006 in Kürze


    In und aus unserer Pfarrei wurden 61 Kinder getauft
    Das Sakrament der Erstkommunion haben 33 Kinder empfangen
    Das Sakrament der Firmung haben 41 Jugendliche empfangen
    Es haben sich 18 Paare aus der Pfarrei kirchlich trauen lassen
    Aus der Kirche ausgetreten sind 45 Personen
    In die katholische Kirche aufgenommen wurden 4 Personen
    Verstorben sind 41 Männer und Frauen

Einige Abschiede und Neuanfänge sind zu verzeichnen:
Im Pfarrsekretariat schied Frau Lamprecht aus und Frau Cornelia Bauer begann ihre Arbeit.
Diakon Czumbel zog es aus München fort, Diakon Roland Wittal trat seine Arbeit bei uns an, nachdem er im September des Jahres seine Weihe empfing.
Ein neuer Pfarrgemeinderat und auch eine neue Kirchenverwaltung wurden gewählt.
Der langjährige Beauftragte für Erwachsenenbildung, Herr Josef Neudecker, musste dieses Amt aus gesundheitlicehn gründen aufgeben. Die Gemeinde dankte ihm anlässlich des Patroziniums ganz herzlich für seine Arbeit; gleichzeitig stellte sich Frau Regina Passauer als seine Nachfolgerin vor.


Herr, segne den ersten Tag und den letzten,
Segne die Stunden, die mir vergönnt sind.
Meine Hände sollen segnen, was sie anfassen.
Meine Ohren sollen segnen, was sie hören.
Meine Augen sollen segnen, was ihnen begegnet.
Segen komme von meinen Lippen.
Mein Nachbar sei gesegnet; möge er auch mich segnen!
Herr, lass mich nicht aus deinen Augen, deinen Händen, deinen Ohren und deinem Herz.
An diesem Tag und alle Tage dieses Jahres.
Spruch aus Irland

 


Das Jahr 2007 in Kürze


    In und aus unserer Pfarrei wurden 47 Kinder getauft
    Das Sakrament der Erstkommunion haben 32 Kinder empfangen
    Es haben sich 19 Paare aus der Pfarrei kirchlich trauen lassen, davon eins in unserer Kirche
    Aus der Kirche ausgetreten sind 71 Personen
    In die katholische Kirche aufgenommen wurden 8 Personen
    Verstorben sind 57 Männer und Frauen

Ein gutes Jahr: Eine Primiz (Pater Patrick Zoll SJ) und der Einzug der Jesuitenkommunität ins Pfarrheim konnten gefeiert werden.
Und der Sommer wurde gekrönt von einem gut besuchten Open-Air-Konzert der Jugend- und Gospelsänger unter Leitung von Beate Murner und den Musikern der Band Vitrail.
Im Herbst hatte dann die neu gegründete Männerschola ihren Debut-Auftritt.
Seit November gibt es am Sonntag um 21 Uhr einen weiteren Gottesdienst, die so genannte Nikodemusmesse.
Ein Wechsel ist zu vermelden im Seniorenclub: Nach sieben Jahren gab Frau Heide Röhnert die Leitung ab an Frau Gerda Kapitza, Schwester Marika und ein neues Helferteam. Die Gemeinde dankt Frau Röhnert für ihren großen Einsatz.


Weil einer an mich glaubt
so wie ich bin
darum kann ich glauben
so wie ich binWeil einer für mich starb
wer ich auch bin
darum darf ich leben
wer ich auch binWeil du o Gott mich liebst
so lang ich bin
darum will ich lieben
so lang ich bin
Lothar Zenetti
 


Das Jahr 2008 in Kürze


    In und aus unserer Pfarrei wurden 50 Kinder getauft
    Das Sakrament der Erstkommunion haben 22 Kinder empfangen
    Das Sakrament der Firmung haben 26 Jugendliche empfangen
    Es haben sich 18 Paare aus der Pfarrei kirchlich trauen lassen
    Aus der Kirche ausgetreten sind 75 Personen
    In die katholische Kirche aufgenommen wurden 10 Personen
    Verstorben sind 57 Männer und Frauen

Damit beträgt die Katholikenzahl 5724.
Was lange währt: Der Kindergartenneubau ist nun endlich beschlossene Sache. Damit kommt im neuen Jahr einiges auf die Gemeinde zu: ein Ausweichquartier für die Kinder muss gefunden werden, und für lange Zeit werden Pfarrhof und Kindergartenareal Baustelle sein. Als Ergebnis wartet aber ein schöner zweistöckiger Bau mit behindertengerechtem Zugang und neuen Mehrzweckräumen auf uns.


Sagt nicht: "Ich habe die Wahrheit gefunden", sondern: "Ich habe eine Wahrheit gefunden."
Sagt nicht: "Ich habe den Weg der Seele gefunden".
Sagt: "Ich bin auf meinem Weg der wandernden Seele begegnet."
Denn die Seele wandelt auf allen Wegen.
Die Seele geht keinen geraden Weg, noch wächst sie wie ein Schilfrohr.
Die Seele entfaltet sich, gerade so wie ein tausendblättriger Lotos.
Khalil Gibran: Der Prophet
 


 Das Jahr 2009 in Kürze


    In und aus unserer Pfarrei wurden 30 Kinder getauft
    Das Sakrament der Erstkommunion haben 42 Kinder empfangen
    Es haben sich 21 Paare aus der Pfarrei kirchlich trauen lassen
    Aus der Kirche ausgetreten sind 78 Personen
    In die katholische Kirche aufgenommen wurden 5 Personen
    Verstorben sind 61 Männer und Frauen
    Die Katholikenzahl beträgt 5697, im Vorjahr 5724

Im Rahmen der Strukturreform trafen sich im Januar die KVR- und PGR-Mitglieder St. Korbinian und von St. Margaret zu einer gemeinsamen Sitzung.

Abschied mussten wir feiern:
Roland Keller, langjähriger PGR-Vorsitzender, schied aus dem PGR aus.
Der Elisabethenverein löste sich nach mehr als 80jährigem Bestehen auf.
Schwester Reinharda, langjährig Krankenschwester in unserer Pfarrei und in den letzten Jahren wertvolle Stütze überall, wo eine helfende Hand nötig war, ist im Juli in den wohlverdienten Ruhestand getreten und in das Schönstatt-Mutterhaus zurückgekehrt.
Die Aktion "Platz schaffen" zugusnten des geplanten Kindergartenneubaus wird im Februar in die Wege geleitet, und im November die Aktion "Bausteine", ebenfalls um zu den baukosten beizutragen.
Die Kindergartenkinder konnten im November ihren Interimskindergarten in der Reutberger Straße beziehen, und das alte Kindergartengebäude wurde abgerissen. Nun sind alle gespannt auf den Neubau im Jahr 2010.
Damit auch die Kircheninnenrenovierung einen Schritt weiter kommt, gab es im Oktober eine Pfarrversammlung, bei der alle Gemeindemitglieder um ihre Wünsche zur Gestaltung gebeten wurden. Eine lange Liste nehmen die Architekten mit, und die enge Verbundenheit vieler Kirchgänger mit diesem Gebäude wurde einmal sichtbar.
Im Juli fand die Sendlinger Chornacht in unserer Pfarrkirche statt, und im Advent ein großes Chorkonzert zugunsten des Flüchtlingshilfdientes der Jesuiten.

Alles was Atem hat, lobe den Herrn!
Aus der Liturgie zum Weltgebetstag 2010

  Das Jahr 2010 in Kürze

    In und aus unserer Pfarrei wurden 42 Kinder getauft
    Das Sakrament der Erstkommunion haben 29 Kinder empfangen
    Es haben sich 12 Paare aus der Pfarrei kirchlich trauen lassen
    Aus der Kirche ausgetreten sind 141 Personen
    In die katholische Kirche aufgenommen wurden 6 Personen
    Verstorben sind 42 Männer und Frauen
    Die Katholikenzahl beträgt 5673

Mehrfach trafen sich Gremien aus St. Korbinian und von St. Margaret zu gemeinsamen Planungen. Zukünftig wird es verstärkt gemeinsame Gemeindeereignisse geben, wie z. B. schon ab 2011 eine gemeinsame Feier der Firmung.
Der Grundstein zum neuen Kindergarten wurde im April gelegt, im August wurde Richtfest gefeiert, und nun sieht man schon das stattliche Haus am Platz des ehemaligen Kindergartens in seiner neuen Gestalt. Der Innenausbau geht voran.

Im Rahmen des 2. Ökumenischen Kirchentags im Mai fanden auch einige Veranstaltungen in unserer Kirche statt.

Im Dezember richtete unser Mesner seinen letzten Sontnagsfrühschoppen aus, da er 2011 in den wohlverdienten Ruhestand geht. Viele Gemeindemitglieder nutzten diesen Anlass, um ihm für diese geselligen Sonntagsrunden herzlich zu danekn.

Damit ihr Hoffnung habt!
Motto des 2. Ökumenischen Kirchentags

Das Jahr 2011 in Kürze

    In und aus unserer Pfarrei wurden 39 Kinder getauft
    Das Sakrament der Erstkommunion haben 24 Kinder empfangen
    Das Sakrament der Firmung haben 12 Jugendliche empfangen
    Es haben sich 13 Paare aus der Pfarrei kirchlich trauen lassen
    Aus der Kirche ausgetreten sind 77 Personen
    In die katholische Kirche aufgenommen wurden 3 Personen
    Verstorben sind 40 Männer und Frauen
    Die Katholikenzahl beträgt 5685

Personelle Veränderungen:
Anfang Mai hat Schw. Helena die Gemeinde verlassen
Ab Mai ist Herr Erwin Mühlbauer Diakonatspraktikant in unsere Gemeinde.
Juli: nach 37 Jahren Dienst als Mesner in St. Korbinian ist Herr Ernst Schlotze offiziell in Frührente gegangen. – Sein Nachfolger ist Herr Martin Köck.

Bauangelegenheiten:
8. Oktober fand die Einweihung des neuen Kindergartens mit Pfarreiräumen.

Wir sagen Dank dem Vater – durch den Sohn – im Heiligen Geist.


"Wie die Religion der Freiheit bedarf, so bedarf auch die Freiheit der Religion."
Bischof Ketteler (1811-1877)

 


Das Jahr 2012 in Kürze


    In und aus unserer Pfarrei wurden 38 Kinder getauft
    Das Sakrament der Erstkommunion haben 25 Kinder empfangen
    Das Sakrament der Firmung haben 34 Jugendliche empfangen
    Es haben sich 12 Paare aus der Pfarrei kirchlich trauen lassen
    Aus der Kirche ausgetreten sind 83 Personen
    In die katholische Kirche aufgenommen wurde 1 Person
    Verstorben sind 42 Männer und Frauen
    Die Katholikenzahl beträgt 5675

Personelle Veränderungen:

In September feiert Frau Ursula Klima - unsere Kindergartenleiterin - ihr 40jähriges Dienstjubileum.

In Oktober beendet Herr Erwin Mühlbauer seinen Diakonatspraktikum in unsere Gemeinde

In Oktober verabschiedet sich Schw. Marika Riß von der Gemeinde.
Damit beendet sich das 50jährige Wirken der Schönstätter Marienschwestern in St. Korbinian.

Bauangelegenheiten:

Am Erntedankfest fand die Segnung des neuen Pfarrsaales statt.


--- Ein Facebook-Eintrag ---


Grüß Gott beim Blog zum Jahr des Glaubens!

„Liebe Freunde! Gerne verbinde ich mich mit euch über Twitter. Danke für die netten Antworten. Von Herzen segne ich euch.“ Mit diesen Worten begrüßte Papst Benedikt fasst eine Million Leser.

Mit den neuen Medien ergibt sich eine wunderbare Möglichkeit das Evangelium zu verkünden und über den Glauben zu sprechen. Ich persönlich finde es sehr schön, dass der Heilige Vater so viele Menschen erreicht, die sonst nichts über den Glauben erfahren würden. Gerade im begonnenen „Jahr des Glaubens“ möchten wir neue christliche Initiativen im Internet empfehlen. Bestimmt kennen Sie den YOUCAT. Als vor ca. zwei Jahren dass Projekt startete sagte Papst Benedikt: Ihr müsst wissen, was Ihr glaubt. Ihr müsst Euren Glauben so präzise kennen wie ein IT-Spezialist das Betriebssystem eines Computers. Schön, dass der Papst bildlich spricht und das Fazit: 47.631 „Fans“ tauschen sich aktuell auf facebook über den Glauben aus. Und was sagt der Papst dazu: So bitte ich Euch: Studiert den Katechismus mit Leidenschaft und Ausdauer! Opfert Lebenszeit dafür! Studiert ihn in der Stille Eurer Zimmer, lest ihn zu zweit, wenn Ihr befreundet seid, bildet Lerngruppen und Netzwerke, tauscht Euch im Internet aus. Bleibt auf jede Weise über Euren Glauben im Gespräch!

Wunderbar! Es ist eine Freude dies zu erleben. Mit Geduld und Ausdauer wächst vieles Gute!


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Valleystr. 24
81371 München

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