Aktuelles

20.09.2018

Konzert am Christkönigssonntag

Gounod und Puccini mit den Chören von St. Margaret


CHOR- UND ORCHESTERKONZERT
Charles Gounod (1818-1893) - Requiem in C op. Posth.
Giacomo Puccini (1858-1924) - Messa a 4 voci con orchestra ("Messa di Gloria")

Sigrid Plundrich (Sopran), Theresa Holzhauser (Alt), Joachim Schwarz (Tenor), Jinuk Kim (Bass)
Chor und Orchester St. Margaret
Kammerchor St. Margaret
Christian Bischof (Leitung)

Das Fest "Christkönig" wird in der katholischen Kirche in diesem Jahr am 25. November gefeiert. Es hat einen eschatologischen (endzeitlichen) Charakter, denn es verweist auf die Wiederkunft Christi als Weltenrichter am Tag des Jüngsten Gerichts.
Das Christkönigsfest erinnert aber auch an die Macht und die Herrlichkeit Jesu Christi. Somit gehören Verherrlichung und Wiederkunft zusammen. Der Inhalt dieses Konzertes bewegt sich ebenso in einem Spannungsfeld zwischen einem verherrlichenden "Gloria" und einem hoffnungsvollen "Requiem".

Charles Gounod feiert in diesem Jahr seinen 200. Geburtstag. Sein Requiem in C (op. Posth.) begann er 1889 unter dem Eindruck des Todes seines vierjährigen Enkels zu komponieren und ebenso in Voraussicht seines eigenen Todes: „Ich habe soeben letzte Hand an ein Requiem gelegt, das wohl mein letztes Werk ist.“ (C. Gounod am 21. Februar 1893 in einem Brief an die Société des Concerts du Conservatoire). 1895 wurde es in verschiedenen Bearbeitungen herausgegeben und erklang erstmals zu seinem ersten in der Pariser Kirche Sainte-Madeleine unter der Leitung von Gabriel Fauré. Gounods Requiem ist nicht wie andere zeitgenössische Vertonungen der Totenmesse durch Düsternis und Schrecken geprägt, sondern es herrscht trotz spannungsreicher Chromatik und subtil harmonischen Schattierungen eine insgesamt hoffnungsfrohe Stimmung vor, ein Vertrauen auf die Gnade und Gerechtigkeit des göttlichen Richters. Diese Zuversicht spiegelt sich auch in der Wahl der für ein Requiem ungewöhnlichen Grundtonart C-Dur. Der Vokal- und Streichersatz der in München zur Aufführung kommenden Version ist mit der großen Orchesterfassung identisch, lediglich wurde in der kammermusikalischen Fassung von Zsigmond Szathmáry der große Bläserapparat durch drei solistische Bläser (Oboe, Klarinette und Horn) sowie eine eigene Orgelstimme ersetzt.

Ebenso kommt zum ersten Mal in München Giacomo Puccinis „Messa di Gloria“ in einer Fassung für Kammerorchester zur Aufführung (arr. Joachim Linckelmann). Puccini komponierte seine „Messa di Gloria“ zwischen 1878 und 1880. Die musikalische Qualität, der Schwung und die Frische dieses Jugendwerkes veranlassten den Komponisten, in späteren Opern seine „Messa“ zu zitieren und sicherten dem Werk – nach seiner Wiederentdeckung im Jahre 1952 – eine stetig wachsende Beliebtheit. Die Fassung für Kammerorchester (Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott, Pauke und Streicher) bietet eine optimale Balance von Durchsichtigkeit und orchestralem Klang, ohne dass der sinfonische Grundcharakter verloren geht.


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