GENERALSANIERUNG DER MARGARETENORGEL

Übernehmen Sie eine Pfeifenpatenschaft und helfen Sie uns dadurch eine wirklich nachhaltige Sanierung zu schaffen, die das Klangwunder "Orgel" auch für unsere Kinder sichert!

Spendenbaromether

Videos über den Zustand und den Abbau der Orgel

 



Spendenkonto ORGELSANIERUNG St. Margaret

Konto: 214 415 8 | BLZ 750 903 00 | LIGA Bank Regensburg

IBAN: DE03 7509 0300 0002 1441 58
BIC: GENODEF1M05

Verwendungszweck: ORGELSANIERUNG

Gerne können Sie Ihre Spende auch direkt im Pfarrbüro abgeben. Ab einer Spende in Höhe von 100 € erhalten Sie hierfür eine steuerlich abzugsfähige Quittung.

Übersicht der bereits vergebenen Pfeifenpatenschaften

hier gelangen Sie zur Übersicht (Stand: 5. September 2018)




Bilder über den Abbau der Orgel

Bilder zum Abbau finden Sie auf unerer Facebook-Seite:

https://www.facebook.com/margaretenorgel/


Was ist geplant?

Nachdem die marode und feuchte Westwand bereits Schäden an der Orgel verursacht hat wird diese einschließlich Westfenster und Emporenraumschale kernsaniert (nach Ostern 2018 soll mit den Arbeiten begonnen werden). Um ein effektives Arbeiten am Inneren der Westfassade zu ermöglichen, ist ein kompletter Orgelabbau unumgänglich. Demzufolge stellte sich wiederum die Frage: „Wie wird die Orgel anschließend wieder aufgebaut?“

Unsere große Orgel von 1955 mit historischer Substanz von 1915 hat verschiedene Umbaumaßnahmen erfahren, die nicht überzeugen konnten und aufgrund der minderwertigen Materialen nicht nachhaltig genug sind (man vergleiche es mit dem Häuserbau in der Nachkriegszeit). Zudem herrscht dadurch eine sehr inhomogene Klangbildung vor und die Orgel wirkt technisch unstrukturiert. Es gibt erhebliche Mängel, die ein Handeln erfordern. Verschiedene Möglichkeiten der klanglichen und technischen Umgestaltung wurden lange diskutiert und gerade auch im Hinblick auf die Finanzierbarkeit innerhalb der Kirchenverwaltung abgewogen. Für die Arbeiten an unserer Orgel wurde nach einer umfangreichen Voruntersuchung (seit 2014) durch einen unabhängigen Orgelfachplaner und einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren die renommierte und traditionsreiche Orgelbaufirma Klais aus Bonn ausgewählt. Frühestens im Herbst 2019 kann die Orgel wieder im vollen Glanz erklingen.

Die Werkstatt Klais baut und restauriert seit 1882 – inzwischen in der vierten Generation – Orgeln für Kirchen, Kathe­dralen und die bedeutendsten Konzertsäle in aller Welt – vom Kölner Dom bis zum National Center for the Performing Arts in Beijing oder der Elbphilharmonie in Hamburg. Die Philosophie der Firma Klais ist auch für das Projekt in München leitend:

„Orgelbau ist schöpferische und zeitgemäße Auseinandersetzung mit dem Tradierten in all seinen Erscheinungsformen. Der Orgelbauer arbeitet in seiner Zeit, aber seine Werke müssen sich der Geschichte stellen. Und dabei sind sich alle bewusst: Im Kirchenraum dient die Orgel der Begleitung und Erhöhung des Gottesdienstes.“

Was soll genau gemacht werden?

•  Nach statischen Untersuchungen hat man beschlossen, die Orgel nach der Westwand- und Fenstersanierung mit ca. 50 cm Abstand zur Kirchenwand mit  folgenden Vorteilen wieder aufzubauen: Belüftung der Westwand zur Vermeidung von Schimmelbildung, sowie die klimatische Abkopplung der Orgel von der kalten Wand. Durch die Vermeidung des bestehenden Temperaturgefälles zwischen Orgelfront (Raumtemperatur) und wenig isolierter Westwand kann darüber hinaus die Stimmstabilität des Instrumentes erheblich verbessert werden. Der größere Abstand von der Kirchenrückwand erlaubt dann auch, Laufböden und Wartungsgänge sowie einen Treppenaufgang hinter der Orgel anzubringen, so dass mit einem neuen Konzept zusätzlicher Platz in der Orgel gewonnen werden kann und das Orgelinnere besser für Wartungszwecke erreichbar ist.

• Erneuerung der maroden und teils statisch nicht mehr sicheren Holzbalkenkonstruktion: Eine neue profunde Tragwerkskonstruktion für alle Orgelteile im Inneren mit einer neuen Ordnung sorgt in Zukunft auch für eine bessere Begehbarkeit der Orgelanlage und eine übersichtlichere, stringente Ordnung im lnneren der Orgel. Sämtliche minderwertigen Holzelemente (wie z.B. Sperrholzplatten) werden durch massives Holz ersetzt. Die beiden Schwellwerke werden gänzlich neu konstruiert und mit stufenlosenen Schwellern ausgestattet.

• Sanierung der gesamten Windanlage und Balgkammer. Momentan sind unzählige Risse und undichte Stellen mit Klebeband provesorisch abgedichtet, so dass die Orgel noch genug Luft hat und überhaupt spielen kann oder konnte.

• Reinigung und Sanierung aller Pfeifen, Membranen, Windladen und Orgelteile im Inneren.
Stabilisierung und Sicherung von Pfeifen, die schon in sich zusammensacken oder abknicken.

• Stabilisierung der Prospektpfeifen, deren Haften (Befestigungen) sich mittlerweile lösen; die teils 10 Meter langen und schweren Pfeifen sind derzeit mit einem Zugband provisorisch abgesichert.
• Erneuerung der gesamten Elektrik auf einen den heutigen Sicherheitsvorschriften entsprechenden Stand.
Austausch aller Magnete. Durch die aktuelle Technik stehen zahlreiche neue Funktionen zur Verfügung: Jedes Manual erhält Sub- und Superkoppeln und kann auch in verschiedenst frei wählbaren Intervallen überall hin gekoppelt werden. Desweiteren: MIDI-Aufnahmesystem, geteiltes Pedal, Aequallage „ab“, Tasten- und Registerfessel, Crescendoprogramme, sowie nahezu unbegrenzte Speichermöglichkeit für die Registrierungen.

• Konservierung der wertvollen historischen Klangsubstanz und Schaffung eines homogenen Klangbildes im Sinne der ursprünglichen Orgel von St. Margaret durch Umstellungen und einige Ergänzungen (Neuordnung der Mixturen, zusätzliche Grundstimmen, Streicher sowie ein frei ankoppelbares Auxiliarwerk mit Solo-Zungen und Solo-Flöten auf hohem Winddruck).

Wie wird das finanziert?

Das gesamte Orgelprojekt wird sich auf ca. 950.000 EUR belaufen. Von Seiten der Erzdiözese München und Freising gibt es einen Zuschuss in Höhe von 50.000 EUR. Ungefähr dieselbe Summe haben wir bisher an privaten Spenden aus der Gemeinde St. Margaret gesammelt. Um die gesamte Maßnahme stemmen zu können, versuchen wir mittels eines Patenschaften-Konzeptes weitere Zuschüsse und Spenden zu erlangen.


Ein besonderes Geschenk!

Mit Patenschaften für eine oder auch mehrere Pfeifen können Sie ab sofort einen Beitrag zur Gerneralsanierung unserer Orgel leisten: Orgelpfeifen­-Patenschaften sind bleibende, ganz besondere Geschenke, die Generationen überdauern – nicht nur zu Festtagen wie Taufe, Erst­kommunion, Geburtstag oder Hochzeit. Die Stiftung einer Orgelpfeife kann auch der Erinnerung an einen lieben Verstorbenen dienen. Gruppen und Vereine können sich zu Patenschaften zusammenschließen oder man entscheidet sich die Patenschaft in 12 Monatsraten zu zahlen. Die Spendenhöhe beginnt bei 50 EUR und endet je nach Pfeifengröße bei 1.200 EUR. Natürlich können Sie auch ein ganzes Register als Patenschaft übernehmen. Eine Übersicht aller Pfeifen unserer Orgel finden Sie in diesem Faltblatt.

Sie erhalten bei einer Patenschaft:

•     Ihre persönliche Patenschaftsurkunde
•     einen Lageplan »Ihrer« Orgelpfeife
•     die Aufnahme Ihres Namens (falls gewünscht) in die Orgel-
    festschrift, sowie im Buch der Orgelpfeifenpaten, das in der Orgel platziert wird.
•     Die Namen der Spender ab 5.000 EUR werden sichtbar an die
    Gehäuserückwand der Orgel angebracht
•     ein exklusives Orgelkonzert mit Führung durch den
    Organisten Christian Bischof nur für die Paten und Sponsoren.

Natürlich erhalten Sie auf Wunsch eine steuerwirksame Zuwendungsbestätigung für das Finanzamt. Selbstverständlich hilft uns jeder Euro, so können Sie auch ohne Patenschaft für die Orgel spenden.


Adresse

Pfarrei St. Margaret
Margaretenplatz 5c
81373 München

(U6 Harras)

Kontakt

Telefon: (089) 76 44 40
Fax: (089) 76 700 519
E-Mail

 

 

Öffnungszeiten

Mo, Di u. Fr von 8.30 bis 12.00 Uhr,
Do von 8.30 bis 12.00 Uhr und 14.30 bis 18.00 Uhr
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